an manchen Tagen komme ich ins Grübeln, wenn ich etwas gehört oder gelesen habe, was mich betroffen macht. (Ich weiß, Grübeln ist eigentlich nicht gut und richtig)
Es sind viele Schicksale, die ähnlich ablaufen, wenn ein Mann Crossdressing betreibt und/oder eine Entwicklung einschlägt, die darüber hinaus geht.
Gestern wieder gelesen; ein Mann beschreibt seine Erfahrungen nach dem "Outing":
Die Mutter seiner Kinder wollte die Scheidung. Eines seiner Kinder will nichts mehr von ihm wissen. Auf der Arbeit ist er rausgeflogen und ist nun nach einen Zusammenbruch Frührentner.
Dabei ist besonders schwierig, dass unsere Neigung von weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt wird.
So ist die Wahrscheinlichkeit, auf Berater, Psychologen, Ärzte, Jugendamtsmitarbeiter, Richter zu treffen, die "Menschen in den Grenzbereichen zwischen Mann und Frau" mindestens sehr skeptisch beurteilen, wenn nicht sogar ablehnen, relativ groß.
Wenn ich weiter am Grübeln bin - manchmal kann man das nicht so gut abschalten - dann frage ich mich: lohnt sich das überhaupt, was wir machen, oder riskieren wir zu viel?
Meistens geht es mir ja anders und ich lebe in dem Bewusstsein, dass das, was ich mache, genau richtig ist und ich ein "das bin ich selbst" - Gefühl habe
Gruß und schönen Tag
CPG