Crossdressing - Crossdresser-Tagebuch

Alltagsleben eines Crossdressers: in Frauenkleidung zu Haus und unterwegs sowie Nachrichten aus den Bereichen Crossdressing und Transsexualität


Freitag, 30.7.
Ich stehe an der Kasse am Supermarkt und blicke zum Bäckerstand hinüber.
Als ich eine Frau betrachte, stelle ich mir die Frage, ob ich "so eine Frau" sein möchte...

Donnerstag, 29.7.
Meine Frau sieht sich abends eine Sendung an über Lesben und Schwule, die zeigen, wie sie leben und wie sie neue Beziehungen suchen. Im Scherz frage ich meine Frau, ob es in Tarp auch eine "Lesbische Szene" gibt. Die Frage kann sie mir allerdings nicht beantworten. Sie meint jedenfalls, dass es in kleineren Orten wohl so wenige gibt, dass von einer Szene nicht die Rede sein kann.

Mittwoch, 28.7.
Zeit, einen neuen Rock auszuprobieren ;-)
Ein Jeansrock aus dem Supermarkt - für den Alltag nicht schlecht.

Dienstag, 27.7.
Eine Fahrt nach Eckernförde. Es ist jedoch noch sehr früh, sodass keine Strandbesucher zu sehen sind.

Montag, 26.7.
Start in die Woche mit einem vollen Aufgabenzettel.
Auftragsarbeiten und Wartungsarbeiten am Auto. Weiterhin die letzten Einkäufe für unseren Filius, der bald seinen Dienst in Berlin antreten wird.

Sonntag, 25.7.
Ein beschaulicher Tag

Samstag, 24.7.
Einkauf - ich habe tatsächlich noch ein paar Sommersandalen bekommen. Fast hätte ich es aufgegeben.
Wenn ich manche Familien beim Einkaufen sehe, dann freue ich mich, dass unsere Kinder inzwischen erwachsen sind. ...obwohl - leicht ist es auch nicht immer ;-)
Jedenfalls konnte ich eine Familie in der Damen-Unterwäsche-Abteilung beobachten.
Sie suchten wohl einen passenden BH für die Mama - alle 5, Vater, Mutter und drei Jungs. Die Mutter war aber mit dem Gebotenen nicht zufrieden. "DER gefällt mir gut", meinte sie, "aber solche Polster brauche ich nicht und will ich nicht!"
Und dann zu einem der Söhne gewandt: "... und wenn Da das noch einmal machst, dann bringe ich Dich sofort zum Auto!"
Das erinnerte mich sehr stark an unsere früheren Einkaufs-Events. Wie viele Stunden habe ich die Kinder "in Schach gehalten", während meine Frau sich durch die Kleiderständer wühlte.

Freitag, 23.7.
Der Regen ist erfrischend. Vormittags schnell Rasen gemäht. Das mache ich allerdings immer in einer (Arbeits) Hose; denn das Ding stinkt ein wenig.

Donnerstag, 22.7.
Natürlich muss heute die Arbeit aufgeholt werden.
Schade, dass ich noch keine Nachricht von der Zeitung habe, die ich bat, einen Artikel über uns zu veröffentlichen.

Mittwoch, 21.7.
Nochmals ein Besuch am Strand - in den nächsten Tagen soll es sich abkühlen; deshalb nutzen wir diesen schönen Tag.

Dienstag, 20.7.
Strandbesuch - wie erfrischend der Seewind sein kann.
Natürlich falle ich als Crossdresser am FKK-Strand nicht auf ;-)
Nur der Weg zurück, der am "normalen Strand" vorbei führt zeigt, dass doch noch nicht alle einen Mann im Rock gesehen haben.
Na gut - haben sie etwas zu erzählen, wenn sie wieder nach Hause kommen.

Montag, 19.7.
Ein wenig Erholung vom anstrengenden Wochenende

Sonntag, 18.8.
Heute bin ich wenig Crossdresser, sondern in einer Jeans bei der Auto-Reparatur.
Ich hoffe, es bleibt erfolgreich.

Samstag, 17.7.
Einkauf - Stadtbummel und Familientag. Außerdem bereite ich eine Auto-Reparatur vorn. Die Wasserpumpe muss getauscht werden.

Freitag, 16.7.
Mich erreichte eine Anfrage: ein Beitrag soll für das Fernsehen produziert werden: "Mein Mann/Freund trägt Frauenkleider" - öffentlich-rechtlich - nicht privat. Ein Gespräch mit der Prodizentin machte auf mich den Eindruck, dass es sich um ein seriöses Projekt handelt. Trotzdem will meine Frau nicht so recht, dass wir uns daran beteiligen.

Wer selbst Interesse hat, kann sich bei mir melden.

Aber bitte keinen falschen Alarm geben. Nur wenn es wirklich möglich ist. Denkt dabei an das Umfeld: Familie, Arbeitskollegen usw.

Donnerstag, 15.7.
Es bleibt heiß. Das hat natürlich den Vorteil, dass man sich mindestens 3 Mal am Tag umziehen muss (darf).

Mittwoch, 14.7.
So eine Hitze - selbst im kurzen Jeans-Rock fliest man weg.

Dienstag, 13.7.
von morgens früh bis abends spät gearbeitet

Montag, 12.7.
Start in die Woche mit Materialeinkauf.

Sonntag, 11.7.
Leider kein Strandwetter, so haben wir den Tag mehr oder weniger vergammelt.
Das Fußballspiel abends war ja auch nicht so überzeugend.

Samstag, 10.7.
Trotz der Hitze unternehmen wir einen Stadtbummel und erwerben zwei Röcke und ein Shirt. Ein kurzer Bummel über den Wochenmark in Flensburg bringt uns auch noch in den Besitz von zwei Blumen und mehreren Schalen Erdbeeren.
Nachmittags nach diversen Kleidungswechseln und einer kurzen Verschnaufpause steht ein Elternbesuch auf dem Programm.
Und abends? Fußball - da kleine Finale; Deutschland spielt um den 3. Platz bei der WM.

Fraitag, 9.7.
Endlich wieder Gruppentreffen; ein Mal im Monat ist doch sehr wenig.
Wir können eine neue Teilnehmerin begrüßen und haben auch deshalb einen interessanen Austausch.

Donnerstag, 8.7.
Es bleibt heiß - und durch viel Arbeit wenig Zeit für andere Aktivitäten

Mittwoch, 7.7.
Es ist immer noch viel zu tun, ich gönne mir aber etwas Bewwegung und fahre mit dem Rad nach Langballig zum Einkaufen. Nein - nicht mit dem neuen Rad, sondern mit dem Damenfahrrad; denn ich bin ja schließlich im Rock unterwegs.

Dienstag, 6.7.
Da ich sehr viel zu arbeiten habe, verbinde ich die Anlaufstellen und fahre mit dem Auto. Die Räder bleiben im Stall.

Montag, 5.7.
Da wir ein Herrenrad erworben haben, probiert mein Sohn es aus. Er ist ganz begeistert. Die Kette muss nachgespannt werden, aber das ist kein Problem. Niedlich: in der Werkzeugtasche am Sattel ist sogar ein kleiner Schraubenschlüssel, eingewickelt in einen Lappen. Sogar eine Anleitung für die Gangschaltung ist dabei.

Sonntag, 4.7.
Flohmarkt in Ringsberg. Ich kaufe ein Fahrrad für 10 Euro und eine neue Küchenuhr.
Später sind wir in Holnis am FKK-Strand, wo ich als Crossdresser natürlich nach dem Ausziehen nicht mehr erkennbar bin.

Samstag, 3.7.
Einkauf, Hausarbeit, Elternbesuch...
... nein, das 4:0 gegen Argentinien habe ich nicht gesehen ;-)

Freitag, 2.7.
Ein sehr heißes Wochenende kündigt sich an.

Donnerstag, 1.7.
Der erste Tag im Juli - wieder um 4 Uhr schon unterwegs gewesen.

Mittwoch, 30.6.
Die steigenden Temperaturen sorgen dafür, dass die Sommerkleider zum Einsatz kommen.
Abends gibt es einen ganz hervorragenden Film im TV: Mein Leben in Rosarot

Dienstag, 29.6.
Keine Besonderheiten

Montag, 28.6.
Es hat auch seine Vorteile, wenn man sehr früh unterwegs ist - man kann "andere" Fotos schießen.

Vor Sonnenaufgang bei Langballig

Windräder im Nebel

Nicht Gorillas, sondern Windräder im Nebel
Ansonsten ein eher besch.... Tag, wie gut, dass ich zwei Schornsteinfeger getroffen habe; sonst wäre es noch schlimmer gekommen ;-)

Sonntag, 27.6.

Feldblumen am Wegesrand
Vor einigen Monaten war hier alles zugeschneit; nun säumen die unterschiedlichsten Arten von Blumen den Wegesrand. Die abwechslungsreiche Knicklandschaft bietet viel und ist nicht nur Heim für viele Tierarten, sondern ausgezeichneter Windschutz.
Wir machen uns zu Fuß auf den Weg von Ringsberg nach Bockholmwik.
Es ist zwar recht schönes Wetter, aber es zieht uns heute trotzdem nicht zum Strand. Unterwegs treffen wir ein paar Touristen, die sich bestimmt erst an einen Mann im Rock gewöhnen müssen; jdenfalls "schauen sie" - anders als die Einheimischen, die sich wahrscheinlich schon an mich gewöhnt haben.

Reetdachhaus
Schmuckstücke alter Handwerkskunst: ein neu eingedecktes Reetdachhaus.

Samstag, 26.6.
Einkauf, Haushalts- und Familientag.
Vormittags kurz in der dänischen Bücherei in Flensburg gewesen.
Die Dänische Minderheit protestiert gegen die Ungleichbehandlung der schulischen Förderung und gegen die Einsparungen, die die Landesregierung Schleswig-Holsteins gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen will.

Freitag, 25.6.
Endlich naht das Wochenende.

Donnerstag, 24.6.
Nichts Besonderes...
Ohne Auto bin ich hier auf dem Land doch ein wenig angebunden.

Mittwoch, 23.6.
Heute hat nicht viel geklappt; nur die Türen ;-)

Dienstag, 22.6.
Der Sommer ist zurückgekommen. So bekommt man doch noch etwas Farbe, damit man in einem weißen Rock nicht so eine blasse Erscheinung ist.

Montag, 21.6.
Jeden Abend Fußball; wie lange geht das noch?

Sonntag, 20.6.
Gerade noch Glück mit dem Wetter gehabt; eine Tour bei Glücksburg durch den Wald und an der Küste entlang. Auf dem Weg kommt man an einem schon lange Jahre verwahrlosten Bauerhnof vorbei.

Bauernhof Schausender Weg

Die Hühner haben freien Ausgang; also handelt es sich wirklich, wenn man die denn finden sollte, um FREILANDEIER ;-)

Flensburger Förde - dunkle Wolken

Dunkle Regen- und Gewitterwolken grüßen von der anderen Seite der Förde - von Dänemark. Die Rosen haben sich gut entwickelt; es ist erstaunlich, unter welchen schlechten Bedingungen sie gedeihen können.

Samstag, 19.6.
Einkauf, Haus- und Hofarbeit

Freitag, 18.6.
Ich denke, es ist an der Zeit, die Fußballregeln zu reformieren.
Neben der Arbeit auf dem Fußballfeld sollte eine Publikumswertung dazukommen, ähnlich wie beim Grand Prix.
Dann hätte man eine Chance, vielleicht noch ein Unentschieden rauszuholen, wenn eine Mannschaft Pech hat so wie wir heute.
Weiterhin finde ich, es sollte das Ergebnis "beide verloren", also beide null Punkte hinzukommen, wenn beide grottenschlecht spielen.
Außerdem ist es wohl dringend an der Zeit, die Mannschaften aus Spielern beiderlei Geschlechts zu bilden und auch die Crossdresser, Transgender und Transsexuellen nicht zu vergessen. Ich gehe davon aus, dass es homosexuelle Spieler sowieso schon gibt, insofern müssen wir die nicht extra erwähnen.

Donnerstag, 17.6.
Ein Tag ohne große Ergeignisse

Mittwoch, 16.6.
Wieder im Garten ein Stück vorangekommen.

Dienstag, 15.6.
Selbst in unserem Dorf laufen einige mit diesen merkwürdigen WM-Tröten herum.
Die scheinen ohne viel Kraftaufwand relativ viel Radau zu machen; denn sogar kleinere Kinder waren fast lauter als ein Rasenmäher;-)

Montag, 14.6.
Ich lese gerade das Buch "Telefonate mit Denise", das sich mit der Transsexuellen-Problematik befasst.

Sonntag, 13.6.
Wenn so viele Boote wie auf einer Perlenschnur aufgereiht wirken, handelt es sich meistens um eine Regatta. Das Wetter war für Strandbesucher nicht geeignet, aber die Segler freuten sich über den Wind

Regatta

Wenn man nach Flensburg will, ist die Meerenge bei Holnis etwas schwierig zu nehmen und man muss Höhe "kneifen" bei West- und Nordwestwind.

Hoch am Wind bei Holnis

Wie ich schon sagte - Strandwetter war nicht. Also kein FKK, sondern im Rock unterwegs.

Samstag, 12.6.
Einkauf - Hausarbeit - Elternbesuch.
Abends ein langweiliges Fußballspiel (England - USA).

Freitag, 11.6.
Tagsüber 1000 Arbeiten an Haus und Hof.
Abends Gruppentreffen. Ich habe einen Text ausgearbeitet, den wir an die Presse geben werden:


"Endlich im richtigen Körper" und ähnliche Titel flimmerten in letzter Zeit über die Bildschirme - vorwiegend der privaten Sender.
"Weltmeisterin nun doch eine Frau?" Mit dieser Schlagzeile zur 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya ging es weiter in dem nun schon langen Verfahren, das richtige Geschlecht zu finden.

Mancher mag sich abgewandt und die Frage gestellt haben "das gibt es vielleicht bei RTL, aber doch nicht im wirklichen Leben? Muss doch wohl jeder selbst wissen, ob er Mann oder Frau ist - und wenn einer im falschen Körper lebt, wie ist das zu verstehen?

Aber andererseits: watt geiht mi dat an".

Es gibt sie tatsächlich auch hier, die "Menschen im falschen Geschlecht". Ich möchte keine Zahlen hochrechnen und sagen, wie viele es in Flensburg geben "müsste", aber eine kleine Gruppe trifft sich regelmäßig als Selbsthilfegruppe unter dem Dach von KIBIS.

Es sind Männer, die Frau gewesen sind und Frauen, die Männer waren - und Menschen irgendwo dazwischen. Einigen reicht es, die Kleidung des anderen Geschlechtes zu tragen - und da haben es Frauen im Allgemeinen wesentlich leichter, hat es sich doch eingebürgert, dass man aus Gründen der Zweckmäßigkeit oder Bequemlichkeit mal schnell in das Holzfällerhemd des Mannes schlüpft; Jeans trägt man sowieso.

Offensichtliche Männer in Frauenkleider bekommen manchmal den Spott ihrer Umwelt zu hören, aber dagegen können sie sich wappnen.

Aber was muss ich tun, wenn ich darunter leide, dass ich im falschen Geschlecht lebe? Was muss getan werden, um zukünftig im richtigen Geschlecht zu leben?
Wie ist es mit einem neuen Namen? Kann ich in meinem Beruf bleiben?
Offiziell beschrieben handelt es sich um eine Geschlechtsidentitässtörung lt. psychologischer bzw. medizinische Diagnose. Das bedeutet dann auch, dass Krankenversicherte Anspruch auf eine Behandlung haben.

Wichtigster Anfangspunkt dieser Behandlung ist eine längere psychologische Beratung mit regelmäßigen Terminen. Ein Alltagstest ist eine wichtige Hürde, die genommen werden muss, bevor es an die Hormongabe und schließlich an die geschlechtsangleichende Operation geht.

In der Selbsthilfegruppe wollen wir Ansprechpartner sein für Betroffene, aber auch für Angehörige. Allerdings sind wir keine Beratungsstelle. Wir wollen auch gern Gesprächspartner sein für Menschen, die noch nicht wissen, was mit ihnen ist, aber das Gefühl haben, dass es mit ihrer geschlechtlichen Identität nicht so ist wie bei anderen Menschen und sie gern darüber sprechen möchten. Wir möchten auch Ansprechpartner sein für Eltern und Partner/innen, die den Eindruck haben, mit ihrem Partner oder Kind würde etwas nicht stimmen, er/sie verhielte sich ganz anders als die "Geschlechtsgenossen".
Man mag erschrecken bei dem Wort "Kind" in diesem Zusammenhang, aber es gibt tatsächlich Fälle, in denen das Kind unter dem Phänomen Geschlechtsidentitätsstörung leidet.
Wir haben uns einen großen Erfahrungsschatz erarbeitet. Gern helfen wir mit diesen Informationen weiter. Eine Kontaktaufnahme ist auch über die Internetseiten der Selbsthilfegruppe möglich.
Wir treffen uns zwanglos jeden zweiten Freitag im Monat in Flensburg in der Speicherlinie 34. Jeder kann kommen wie er möchte; es ist keine Kleiderordnung vorgeschrieben ;-).

Die Gruppe ist für weitere Mitglieder offen, auch für Leute, die einfach mal gucken möchten, ob sie sich da auch wohlfühlen würden.
Weiterhin wirbt unsere Gruppe für Toleranz in unserer Gesellschaft.
Wir werden mit einer Plakataktion in den Bussen der Sadt Flesnburg auf unsere Gruppe aufmerksam machen.

Nur Mut - wir freuen uns auf eine Kontaktaufnahme per
Email: info@transsexuellen-selbsthilfe-flensburg.de

Donnerstag, 10.6.
Vorbereitungsarbeiten

Mittwoch, 9.6.
Wieder ein regnerischer Tag ohne richtige Höhepunkte.

Dienstag, 8.6.
Arbeitsreicher Tag.

Montag, 7.6.
Ein regnerischer Tag ohne richtige Höhepunkte.

Sonntag, 6.6.
Erster Strandbesuch. Es ist fast wie immer; wir treffen die selben Leute wie in den Jahren zuvor. Als es sich bewölkt, lassen wir den Tag in unserer Gartenlaube ausklingen.

Samstag, 5.6.
Einkauf, Haushalt, Auto...
Viel geschafft, aber längst nicht alles ;-)
Danach Grillen bei den Eltern.
Schön, wie unbefangen ich in einem Rock überall hingehen kann.

Freitag, 4.6.
Erfahrungsaustausch und treffen in Langballigau.
Ein schöner Abend!

Donnerstag, 3.6.

Macht alle mit - macht Gegenwind! SOS - Soziales darf nicht untergehen!

Unter diesem Motto startet der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein eine Kampagne gegen die durch die Landesregierung geplanten massiven Einschnitte in das soziale Netz unseres Landes.

Von erheblichen Kürzungen bedroht sind:

- Aktion vor dem Landeshaus in Kiel am 17. Juni -

Zur Landtagssitzung am 17. Juni ab 8.30 Uhr wollen wir den Landespolitikern und der Öffentlichkeit vor dem Landeshaus in Kiel deutlich machen, dass wir Einschnitte im Sozialbereich nicht hinnehmen werden. Wir wollen zeigen, dass der PARITÄTISCHE mit seinen Mitgliedsorganisationen unverzichtbare Arbeit für die Menschen im Land leistet. Dazu müssen viele Menschen vor dem Landeshaus zusammenkommen.
mehr: http://www.paritaet-sh.org/de/aktuelles/104306.htm

Handzettel: bitte ausdrucken und verteilen!

Mittwoch, 2.6.
Nicht viel los - weite Teile der Republik bereiten sich auf den Feiertag vor

Dienstag, 1.6.
Abends gehe ich freiwillig ins Bett, obwohl ich eher "Nachtmensch" bin. Der Tag hat mich geschlaucht. Es war viel zu tun; außerdem habe ich noch Rasen gemäht...
Jedenfalls war es schön warm, sodass man im Rock ohne Leggings sitzen konnte, wird ja auch Zeit!

Raps im Juni 2010

Montag, 31.5.
Der Raps verblüht langsam. Und wieder habe ich das Gefühl: "Du wollstest doch noch...".
Ja, stimmt, eigentlich wollte ich noch eine Tour machen und weitere Fotos schießen.
Es ist ein Gefühl wie nach Weihnachten - mir wird bewusst, dass wieder ein Jahr rum ist und die nächste Gelegenheit, das zu machen, was ich wollte, erst in einem Jahr kommt.
Aber es ist hier auch ohne Rapsfelder schön.

Sonntag, 30.5.
Ein fauler Tag, kein Spaziergehwetter.
Immerhin: in einer Regenpause schnell mit dem Fahrrad nach Langballig

Samstag, 29.5.
Fast ein "normaler Samstag", Einkauf, Hausarbeit...
... bis auf...
wir waren - wie meistens samstags - bei meinen Eltern. Weil sie es gesundheitlich nicht so gut haben, ist fast immer eine kleine Arbeit zu erledigen. Diesmal war es die Montage eines Windrichtungsanzeigers.
War auch kein größeres Problem. Wir haben zwar eine ganze Weile gebraucht, bis wir die richtigen Teile und Schrauben beisammen hatten, aber schließlich hat alles geklappt.
Ich hatte, wie schon oft, einen mittellangen Jeans-Rock an, den ich gerne bei Arbeiten an Haus und Hof trage.
Wie ich so auf der Leiter stehe und mit meinem Schwager das Gerät montiere, höre ich drinnen (durch die halboffene Terrassentür) eine Diskussion - und die Wortfetzen, die an mein Ohr dringen, lassen nichts Gutes vermuten.
Als wir die Arbeit beendet haben und uns auch wieder an der Gesprächsrunde beteiligen, ist alles "ganz normal" aber ich habe ich den Eindruck, dass meine Frau vielleicht merkwürdig angesprochen wurde, weil sie mit so einem wie mir in der Öffentlichkeit unterwegs ist.
Das Thema wurde aber nicht wieder aufgegriffen.
Wir verbrachten einen netten Abend mit LENA (ja, ich gebe zu, ich habe es zusammen mit meiner Frau gesehen) und Boxen und... - aber ich hatte immer das unbestimmte Gefühl "da war doch noch was".
Dann habe ich meine Frau direkt angesprochen, ob da etwas Ungutes gelaufen ist.
"Nein", meinte sie, mein Vater hätte nur gefragt, ob es ihr etwas ausmachen würde, mit mir so in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein. Da hat sie ganz ehrlich geantwortet: "Meistens nicht, er ist ja alt genug und wird schon wissen, wie er rumlaufen mag". Das war dann wohl auch Konsens in der Gesprächsrunde.
Fand ich gut.
Vielleicht sollte ich nicht gleich das Schlimmste vermuten, wenn ich ein Gespräch mit "Rock, Rumlaufen und Öffentlichkeit" höre.


Freitag, 28.5.
Gruppentreffen

Donnerstag, 27.5.
Konzeptarbeit

Mittwoch, 26.5.
Amnesty International widmet sich dem Thema:

Intersexualität und Menschenrechte

In die Behandlung des Themas Intersexualität und Menschenrechte ist Bewegung geraten. Auf Initiative von MERSI Hamburg wird sich nun die deutsche Sektion von Amnesty International auf internationaler Ebene für eine klare Positionierung einsetzen. Dieser Vorstoß wurde auch vom Hamburger Bezirk, der bundesweiten MERSI-Themenkoordinationsgruppe und von den anderen deutschen MERSI-Bezirkskoordinationsgruppen mitgetragen. Auch die Schweizer Sektion positioniert sich nach einer Initiative der Schweizer LGBT-Gruppe Queeramnesty.
Weitere Infos:
http://www.mersi-hamburg.de/Main/20100526001

Hintergründe:
Schattenbericht CEDAW 2008
http://intersex.schattenbericht.org/

Dienstag, 25.5.
Es sind noch "bewegliche Ferientage". Das ist kaum zu verstehen, da sowieso sehr viel an den Schulen ausfällt. An den weiterführenden Schulen und in den Ausbildungsfirmen zeigt sich, dass viel versäumt wird.
Gut, wenn Schüler selbst motiviert sind und für einen Ausgleich sorgen.
Die Situation wird sich deutlich verschlimmern, werden doch die angekündigten Sparmaßnahmen auch vor den Bildungseinrichtungen nicht halt machen.

Immer wieder wird von Männern gefragt, was denn wohl die Verkäuferinnen denken, wenn sie typische Frauenkleidung (für sich) kaufen. Manche trauen sich nicht in ein Geschäft und haben deutliche Nachteile, wenn sie allein auf Bestellungen angewiesen sind.

Meine Beobachtung zeigt, dass auch "wir" kaufen können, was wir wollen und die Verkäuferinnen nicht groß darüber nachdenken, ob es für uns oder unsere Mutter/Schwester/Freundin/Frau.... ist.
Und es stimmt tatsächlich, dass es gut ist, dass wir mit dem, was wir tun in die Öffentlichkeit gehen und positiv darüber berichten.
Ich habe gerade vorhin noch einmal darüber nachgedacht; als ich als Kind "in der Stadt" einen Mann im Rock gesehen habe, fand ich es zunächst etwas merkwürdig und erschreckend. Warum? Weil man mir gesagt hat, so etwas wäre nicht "normal" und auf eine gewisse Art und Weise über "solche Leute" gesprochen hat.
Eine zweite Meinung dazu gab es längere Zeit nicht und es hat gedauert, bis ich mir selbst ein Urteil bilden konnte.
Wenn ich früher schon gewusst hätte, was es alles gibt und aus welchen Beweggründen Menschen so etwas machen, dann wäre ich auch als Kind und Jugendlicher unbefangener damit umgegangen und ich hätte kein schlechtes Gewissen gehabt, das auch mal auszuprobieren.

Montag, 24.5. Pfingstmontag

Mal wieder ein "Peanuts-Problem" - diesmal in ÖL ? - für die Ölteufel von BP soll es angeblich nur eine "Mini-Belastung" sein (bislang 760 Mio Dollar)

Die Ölpest im Golf von Mexiko hat BP bislang 760 Millionen Dollar gekostet - angesichts der gigantischen Gewinne des Ölkonzerns eine Mini-Belastung. - heißt es. Trotzdem gefährdet die Katastrophe die Existenz eines der mächtigsten Unternehmen der Welt. Denn die Firma ist mit der Situation völlig überfordert.
Mini-Belastung, hört sich an nach "Peanuts" - und fordert mal wieder diese Weissagung - oder diesen Spruch: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."
Weiterhin kann der Konzern sich sicher sein - wenn's zu arg kommt, dann ist bisher immer die Allgemeinheit eingesprungen - wie zuletzt bei der Banken-Zockerkrise.
Die Zeche zahlen "die kleinen Leute" - und die Natur.


Sonntag, 23.5. - Pfingsten
Ausflug zur Birk - zu einem beliebten Ausflugsziel in der Nähe von Gelting. Die Idee hatten noch viele andere Leute, die sich das Naturschutzgebiet zu Fuß oder mit Fahrrädern erschlossen. Auffällig: trotz des Frühlingswetters sind die meisten Leute - also auch die Frauen - in Hosen unterwegs. Ich war (fast) der einzige in einem Rock ;-)

Zauberhafte Wege auf der Birk

Die Menge "verläuft" sich. Während man in Berlin und anderen Städten in beliebten Ausflugsgebieten hautnah erlebt, dass viele Menschen die gleiche Idee hatten, trifft man hier lediglich vereinzelte Wanderer- oder Fahrradgruppen.

Die Mühle Charlotte einmal von der anderen Seite

Die Mühle Charlotte von der anderen Seite

sensible Natur

Sensible Natur. Nicht auszudenken, was durch Unfälle oder kriminelle Umweltschlampereien angerichtet werden könnten. Ein Beispiel erleben gerade die Menschen in Amerka. Durch große Meeres-Strömungen kann es jedoch zu einem internationalen Umweltproblem werden.

Meilen machen bei 5 Windstärken
Stetige 5 Windstärken und ein paar Tage frei - gut, um das erste Mal in diesem Jahr "Meilen zu machen".

Samstag, 22.5.
Ein typischer Samstag: Einkauf, Gartenarbeit...
aber es ist endlich warm.

Freitag, 21.5.
Habe ich vor zwei Wochen den "Homophobieanfall der Woche" hier erwähnt, so ist diesmal das

Umweltschwein der Woche - BP

herauszustellen. ... der Woche ist noch milde ausgedrückt. Die von der Firma zu verantwortenden Umweltschäden werden auf Jahre große Teile des Meeres verseuchen - und könnten durch Meeres-Strömungen sogar bis nach Europa oder die sensiblen Arktis-Gebiete reichen.
Donnerstag, 20.5.
Treffen der Selbsthilfegruppenleiter bei KIBIS. Im September wird im Fördepark eine Informationsveranstaltung zum Thema SELBSTHILFE stattfinden.

Mittwoch, 19.5.
Ich möchte hinweisen auf eine
öffentliche Abendveranstaltung des Deutschen Ethikrates
Forum Bioethik: Intersexualität -Vorträge mit anschließender Diskussion
Mittwoch, 23. Juni 2010, 18:00 Uhr s. t.
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal
Markgrafenstraße 38
10117 Berlin
(U2 Hausvogteiplatz, U6 Französische Straße oder Stadtmitte)
Weitere Informationen: http://www.medizin-aspekte.de/10/05/medizin/367690.html

Dienstag, 18.5.

Mineralölkonzern BP verweigert Teilnahme an Image-Verbesserungs-Kampagne

ich habe vor ein paar Jahren mal gehört, dass die großen Ölgesellschaften sich zusammengesetzt haben,um über das eigene Bild in der Öffentlichkeit nachzudenken und zu einer Image-Verbesserung zu kommen.
Einer aus dem Kreis machte den Vorschlag, "wir könnten doch an unsere Namen "isten" anhängen, das würde gut und persönlich klingen, also "Aralisten, Shellisten"
Nur BP soll dagegen gewesen sein.
Vielleicht haben sie damals schon geahnt, dass sie mal für eine der größten Umweltkatastrophen verantwortlich sein werden.

Montag, 17.5.

17. Mai: Internationaler Tag gegen Homophobie

auch wenn einige sagen: "ich bin weder schwul noch lesbisch - was geht mich das an?" finde ich gut, diesen Tag hier noch einmal gesondert zu erwähnen, einerseits aus Solidarität und andererseits, weil wir alle davon betroffen sein können, also:

GEBT DER HOMOPHOBIE keine Chance, lasst uns werben für mehr Toleranz und Offenheit; wir sollten uns verbünden gegen Gewalt!

Seit 2005 wird der 17. Mai jedes Jahr offiziell in zahlreichen Staaten weltweit und auch durch das Europäische Parlament als International Day Against Homophobia (IDAHO) begangen. Der internationale Tag gegen Homophobie (IDAHO) erinnert daran, dass Lesben und Schwule in aller Welt für ihre Rechte und um Anerkennung kämpfen und dass sie in vielen Staaten unter Übergriffen zu leiden haben.

Sonntag, 16.5.
Tag des Energie-Sparens!
Erst hier in der Nähe spazieren gewesen, also nicht das Auto bewegt - und dann die Wäsche draußen zum Trocknen in den Wind gehängt.
Unterwegs habe ich wieder einige Rapsfotos gemacht, also wieder einmal: Crossdressing im Raps ;-).

Rapsfelder 16.05.2010-1

Rapsfelder 16.05.2010-2

Rapsfelder 16.05.2010-3


Rapsfelder 16.05.2010-4

Samstag, 15.5.
Ein Sonnabend fast wie "üblich". Einkaufen, Hausarbeit...
... und abends den FC Bayern München gewinnen gesehen - und dann auf VOX die große Dokumentation über Transsexualität.

Freitag, 14.5.
Ein Tag der Besuche. Kein Problem, dabei so zu bleiben, wie ich bin. Es wird nicht thematisiert. Gutes Zeichen - schlechtes Zeichen?
... oder einfach nur eine Selbstverständlichkeit, ein Mann im Rock?
Oder lenkt die Nähe davon ab? Wird man dann nicht mehr vorrangig als "Mann im Rock" angesehen, sondern als Persönlichkeit - losgelöst von diesen Äußerlichkeiten?

Donnstag, 13.5.
Himmelfahrt - Vatertag
Ein Tag zum Entspannen.

Mittwoch, 12.5.
Arbeitsmäßig muss ich mich mit ein paar unangenehmen Dingen herumschlagen...

Dienstag, 11.5.
Es bleibt kalt. Die Strumpfhosen können noch nicht für den nächsten Winter eingelagert werden.

Montag, 10.5.
Start in eine kurze Feiertags-Woche.
Ich bin gespannt, ob schon die bald weitere Touristen kommen, um die Rapsblüte zu bewundern oder ihren Urlaub an der Ostsee zu verbrigen.
Für den Strand ist es mit unter 10 Grad noch etwas kalt.

Sonntag, 9.5.
Muttertag. Ausflug durch den Wald an die Küste. Eigentlich müsste man die Gerüche und Geräusche hier zeigen - trotz des mäßigen Wetters war es sehr schön.
Auf der Förde sorgte eine Flaute, dass die Segler nur ganz langsam voran kamen.

Flaute auf der Flensburger Förde; im Hintergrund Dänemark

Samstag, 8.5.
Endlich ging es mal wieder in unseren Lieblings-Secondhandladen in Flensburg. Ich konnte ein rotes Kleid ergattern.
Zu Hause stellte ich fest, dass es eine halbe Nummer größer sein könnte, so muss ich wohl noch etwas mehr Sport machen ;-)

Freitag, 7.5.
Kurzer Einkauf "in der Stadt".
Ich habe passende Sandalen für den Sommer gesehen ;-)
In Einkaufszentren ist die Toleranz nicht so besonders ausgeprägt; denn viel wartende Männer kungern herum - und für die ist ein Mann im Rock natürlich eine Sehenswürdigkeit.
Aber es ging noch - sogar im Baumarkt.

Donnerstag, 6.5.

Homophobie-Anfall der Woche

Wenn es diesen traurigen Titel geben würde, dann ginge er meiner Meinung nach an
den brasilianischen Erzbischof Dadeus Grings, der folgendes veröffentlicht haben soll:
"CSDs und die Abschaffung des Homo-Verbots führen zur Tolerierung von Kinderschändern", ist er sich sicher.
Weiter geht es in den abstrusen Theorien des Kirchenmannes:
"Die heutige Gesellschaft ist pädophil, das ist das Problem", sagte der katholische Erzbischof der Tageszeitung "O Globo". Deswegen würden mehr und mehr Pädophilenfälle aufgedeckt, so der 73-Jährige. Die Schuldfrage ist seiner Meinung nach klar: "Wenn Sexualität banalisiert wird, ist es logisch, dass dies Auswirkungen hat." Als Beispiel für die Banalisierung nannte er Homosexualität: "Früher hat niemand über den Homosexuellen gesprochen. Er wurde diskriminiert. Jetzt haben diese Menschen Rechte - etwa das Recht, in der Öffentlichkeit zu demonstrieren...
Mehr im Forum: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?f=49&t=1160

Mittwoch, 5.5.

Hebammentag

Hebammen in Schwierigkeiten: Müssen Frauen ab dem 1.7.2010 auf Hebammenhilfe verzichten?

Das ist zwar eigentlich nicht unser Thema, gehört aber trotzdem für mich zu Themen, über die ich gern informieren möchte, um so ein wenig Solidarität auszudrücken.
Auf der Seite des Deutschen Hebammenverbandes heißt es:
Müssen Frauen ab dem 1.7.2010 auf Hebammenhilfe verzichten?
Unbezahlbare Haftpflichtprämien bedrohen die Existenz des Hebammenberufes und die flächendeckende Versorgung der Gebärenden.
Seit Monaten weist der Hebammenverband Krankenkassen und Politik darauf hin, dass durch die steigenden Haftpflichtprämien - bei stagnierenden Einnahmen - verstärkt freiberuflich tätige Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt werden.
War es früher selbstverständlich, dass eine Hebamme neben Vorsorge und Wochenbettbetreuung auch Geburten begleitet hat, so ist deren Anteil parallel zum Anstieg der Haftpflichtprämien drastisch gesunken.
Von den freiberuflichen Hebammen sind gerade noch 23% mit Geburten als Beleghebamme, im Geburtshaus oder zu Hause tätig, obwohl es einen anhaltenden Trend gibt, Stellen für angestellte Hebammen in Kliniken abzubauen und stattdessen ins Belegsystem umzuwandeln. Ab dem 1.7.2010 erreichen die Haftpflichtprämien der Hebammen eine Höhe, die befürchten lässt, dass die Versorgung der Frauen nicht mehr flächendeckend sichergestellt werden kann.
mehr: http://www.hebammenverband.de/ und dann Aktuelles

Ob die Milch nun noch frischer schmeckt? Die Kühe sind draußen. Der Raps ist noch gelber geworden.

Kühe Raps Ringsberg

Dienstag, 4.5.
"Kuranyi jetzt doch zur WM"
Während ich bei der Post in der Schlange stand, hörte ich jemanden, der wie der Bundestrainer klang. Ich hatte mich schon sehr weit vorgekämpft, deshalb wollte ich meinen Platz nicht verlassen, aber das war wirklich eine Sensation: Der Bundestriner Löw in Flensburg. Und was konnte ich aufschnappen in dem Trubel?

Kuranyi jetzt doch zur WM!

... und warum? Naja, weil Rene Adler nicht mit kann - und da wird doch ein Platz frei ;-)
Außerdem hatte er Angst, man könnte "Kevin allein zu Haus" zukünftig nur noch auf Kuranyi beziehen und man würde es dem Bundestrainer bei einem Misserfolg Jahre lang nachtragen.

Montag, 3.5.
Ein Gespräch mit jemandem aus der Transsexuellen-Selbsthilfegruppe Flensburg zeigt, dass ich es aus mehreren Gründen gut getroffen habe. Ein Zwischenstadium in der Entwicklung von Mann zu Frau (umgekehrt auch) ist sicherlich schrecklich kompliziert und diskriminierend, so lange man in den Personenpapieren noch mit seinem Geburtsgeschlecht eingetragen ist, vom äußeren Anschein jedoch schon "fast am Ziel ist".

Sonntag,2.5.

Bei uns war es sehr schön - Ausflugswetter.

Kappeln Kirche

Gut geeignet für einen kurzen Rock aus Schurwolle, Strumpfhosen und einen ausgeschnittenen Pullover.

So war ich heute mit meiner Frau in Kappeln an der Schlei (bekannt durch den "Landarzt") Nachdem wir einen Spaziergang hinter uns hatten und nach einem Besuch in einem kleinen Kaufhaus haben wir in einem großen Drogerie-Markt noch etwas eingekauft.

Dort guckte mich eine Frau naserümpfend an mit einem Ausdruck, der wohl sagen sollte: "wie kann man so rumlaufen?"

Und sie?

War relativ mollig(+), trug einen mittellangen Rock, gestreifte Socken und Plastik-Schlappen, "oben rum" eine Fleece-Jacke.

Gesagt hat sie nichts. Sonst hätte ich wohl auch etwas gesagt.
Kappeln war wieder mal sehr schön; am Hafen standen Angler, um Heringe zu angeln. Das Hafen-Panorama hat durch die Umgestaltung sehr gewonnen. Einige Boote sind auf der Schlei schon unterwegs, obwohl die große Bewegung wohl erst in den Ferien einsetzen wird.
Ausflugsdampfer sind auch wieder unterwegs. Eine Tour die ganze Schlei entlang bis nach Schleswig ist relativ lang - und sicher nicht ganz billig.

Sind wir auf dem Hinweg über die alte Kappelner Landstraße gefahren, die sich in unzähligen Kurven über Sterup nach KAppeln schlängelt, so wählten wir für die Rückfahrt die B199.
Motorradfahrer bevorzugen sicherlich die kurvigen und kleineren Strecken; schön sind sie beide.
Kappeln an der Schlei - beliebtes Ziel für Segel- und Motoryachten

Rapsblüte - einen Tag weiter

Samstag, 1.5.
Tatsächlich - die Rapsblüte beginnt.

Die Rapsblüte beginnt

Freitag, 30.4.
Tanz in den Mai im Feuerwehrhaus

Donnerstag, 29.4.
der Mai kündigt sich mit Sonne an? Die Böden sind allerdings viel zu trocken. Die Landwirte würden sich bestimmt über Regen freuen.
Ich habe allerdings schon die ersten, ganz vereinzelten Rapsblüten gesehen.
Eine tägliche Fahrradtour sorgt nicht nur für genügend Bewegung, sondern auch für ein gutes Wohlfühlgewicht. Schließlich sollen Kleider und Röcke weiterhin gut passen ;-)

Mittwoch,28.4.
Ich möchte auch mal jemanden zurückstufen, gut geiegnet erscheint mir die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P), die im Moment wegen der Finanzkrise in Griechenland '"im Geschäft ist".
Die Finanzmärkte werden kaputtgemacht, von den Einen kaputtgewettet und von den Anderen kaputtgewirtschaftet. In der Krise gewinnen die Krisengewinnler.
... und die Rating-Agenturen agieren als Kaffeesatzleser und gießen Öl ins Feuer.
Wer soll das alles bezahlen? Wo bleiben die vielen Menschen hinter den nüchternen Zahlen? Wie viele werden ihre Arbeit verlieren? Wie viel Geld wird sozialen Projekten entzogen, um den nicht zu stillenden Geldhunger für kurze Zeit zu besänftigen?
Nach den Bankenkrisen kommen nun die Staatskrisen, und dann?

Dienstag, 27.4.
Ein etwas langweiliger Tag - dafür wurde der Abend spannender, an dem man auch als Nordlicht der Leistung von Bayern München Respekt zollen konnte ;-)

Montag, 26.4.
Am 15.4. schrieb ich: "Transvestit Ole, der mit Perücke und Kleid als Katja bekannt war, ist tot".
Mein Bericht über "Danmark ifølge Bubber" steht inzwischen im Archiv.
Hier noch einmal der Link zu den Filmen:
http://bubber.tv2.dk/article.php/id-25256559.html

Sonntag, 25.5.
Wieder einmal ein Ausflug nach Maasholm. Wo viele Ausflügler auftreten, ist es immer ein wenig "gefährlich" für einen Mann im Rock, sind doch hier scheinbar sehr biedere Menschen unterwegs. Es hielt sich aber in Grenzen. Natürlich wird "geschmunzelt", aber offene Äußerungen oder Missfallenskundgebungen sind selten.

Geschützter Sportboothafen an der Schlei

Sportboothafen. Umgebaute Behördenschiffe als Sportboote sind selten geworden. Früher war es fast die einzige Möglichkeit, zu einer Motor- oder Segelyacht zu kommen, ein ausgemustertes Fischer- Rettungs- oder Behördenboot um- und auszubauen.

Boote und Motorräder - zwei faszinierende Möglichkeiten sich fortzubewegen

Boote und Motorräder - zwei faszinierende Möglichkeiten der Fortbewegung

Ein Oldtimerbus. "Wie niedlich" möchte man ausrufen.

Oltimer Bus. "Wie niedlich" möchte man ausrufen.

Wassergrundstück mit eingenem "Hafen".

Traumhaft: Wassergrundstücke mit eigenem "Hafen"

Samstag, 24.4.



Nun weiß ich, warum es überall Blumen für den Blumenkasten im Sonderangebot gibt: damit die Katzen sich nicht mehr aufopfern müssen.

Freitag, 23.4.
Das Wochenende naht - und gutes Wetter wurde uns versprochen.

Donnerstag, 22.4.
Die Missbrauchs-Debatte bleibt weiter im Fokus der Öffentlichkeit.
Bleibt zu hoffen, dass sich wirklich Methoden zur Verhinderung neuer Taten entwickeln lassen. Die überwiegende Zahl der Fälle soll sich in den familiären Umfeldern zutragen. Es ist sicherlich eine familienbegleitende Politik gefragt, die erst einmal durch fundierte Untersuchungen die Ursachen herausarbeitet, um dann Behandlungsmöglichkeiten für Gefährdete zu entwickeln.
Es gibt nur sehr wenige Einrichtungen, die sich mit dieser Problemeatik beschäftigen.
Schon 2007 berichtete der Berliner TAGESSPIEGEL:
"Therapie zum Kinderschutz
Charité-Projekt für pädophile Männer sieht erste positive Ergebnisse nach einem Jahr"
In dem Artikel heißt es weiterhin:
"Seit dem Start des Projekts vor zwei Jahren haben sich 548 Männer gemeldet, auch zwei Frauen fragten nach Hilfe. Die Öffentlichkeitskampagne unter dem Motto "Lieben Sie Kinder mehr als Ihnen lieb ist?"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/therapie-zum-kinderschutz/859496.html
Natürlich ist so ein Projekt nur "ein Tropfen auf dem heißen Stein".
Es könnte und sollte Modellcharakter haben und dazu dienen, möglichst schnell in allen größeren Städten ähnliche Einrichtungen zu schaffen
Angebracht ist auch eine neue Redekultur.

Mittwoch, 21.4.
Arbeit - Arbeit

Dienstag, 20.4.
Der Umgang mit der Vulkan-Asche-Wolke erinnert mich an das Unglück von Tschernobyl und die Experten, die jeden Tag Becquerel-Werte
veröffentlichten und verglichen - und wir für unsere Einrichtung Milch aus Dänemark kaufen mussten, da diese geringfügig niedrigere Werte hatte.
Ebenso ist es mit der Vulkanasche. Kaum einer der "Experten" kann mit Fakten dienen.
Durch den Hype auf das Naturereignis sind andere Probleme recht weit in den Hintergrund getreten. So kann z.B. die kath. Kirche für die Wolke danken, sind doch die Diskussionen über den Missbrauch in den Einrichtungen in den Hintergrund getreten.
Vielleicht dauert das Glück sogar noch an und die Kirche kann den Augsburger Bischof Mixa im Nebel der Wolke elegant auf irgendein Abstellgleis schaffen.
Hochstehenden Persönlichkeiten "droht" doch höchstens eine frühere Versetzung in den Ruhestand. Na, dazu pass doch die Meldung von spiegel-online.de:
Skandal in Augsburg
Oberster deutscher Bischof legt Mixa Auszeit nahe

Montag, 19.4.
Die Welt dreht sich in diesen Tagen weiter um die Vulkan-Asche-Wolke.

Sonntag, 18.4.
Ein Spaziergang in Langballigau zeigt, dass es langsam Frühling wird. Das beliebte Ausflugsziel war gut bevölkert, auch der Hafen wirkt wieder "normal", nachdem er nach dem Sliptermin wieder die Boote bevölkert.

Samstag, 17.4.
Unsere Bahnreisenden sind einigermaßen pünktlich gekommen. Vor dem Bahnhof hängen meistens etwas merkwürdige Leute rum; ich wurde aber nicht wegen meines Rockes komisch angesprochen.

Freitag, 16.4.
Anhaltend schönes, aber recht kaltes Wetter.
Für Reisende steht ein Chaos-Wochenende bevor. Die Fluglinien haben den Betrieb wegen der Vulkanasche-Wolke weiterhin eingestellt und die Bahn fährt wegen vieler Baustellen unpünktlich.

Donnerstag, 15.4.
In Dänemark erfuhr ich eine traurige Nachricht:
Transvestit Ole, der mit Perücke und Kleid als Katja bekannt war, ist tot.
Mein Bericht über "Verden i følge Bubber" steht inzwischen im Archiv.
Was er in einem Interview sagte, hat so manch einer von uns auch schon gedacht:
"Manchmal, wenn ich in Slip und BH stehe und schaue mich im Spiegel sehe ich einen dicken Mann in Unterhose und BH. Aber wenn alles fertig ist und Perücke auf, es ist eine große geistige Freiheit.
http://kvinder.bt.dk/menu/kendte/vis/laes/jeg-er-ikke-klaedt-ud/

Mittwoch, 14.4.
Arbeiten fertig gestellt und zum Ausliefern unterwegs.
Gern fahre ich durch die erwachtende Landschaft.

Dienstag, 13.4.
Jeden Tag mit dem Fahrrad zum Einkaufen, aber noch in Hosen ;-)

Montag, 12.4.
Arbeit bis zum späten Abend

Sonntag, 11.4.
Ein Tag zum Ausruhen

Samstag, 10.4.
Dorfreinigung in Ringsberg

Freitag, 9.4.
Reisevorbereitungen in unserem Haus. Ich bin allerdings nur vorbereitender Helfer ;-)

Donnerstag, 8.4.
Der tägliche Weg mit dem Fahrrad wird hoffentlich für ein besseres Körpergefühl sorgen. Ich habe den Eindruck, der Winter war einfach zu lang.

Mittwoch, 7.4.
Da kann man fast neidisch werden: ich fahre zu einem Kundentermin, während meine Frau und einer unserer Söhne "in die Stadt" gehen.
Es ist schönes Wetter und es sind schon einige Frauen in Röcken unterwegs. Gerne würde ich auch durch die Stadt streifen, um mir Anregungen zu holen.

Dienstag, 6.4.
Start in eine kurze Woche

Montag, 5.4.
Jedenfalls ein kleiner Spaziergang in Holnis an der Ostsee. Es ist immer noch kaum eine Frau im Rock zu sehen ;-)

Sonntag, 4.4.
Schlechtes Wetter verhindert Außenaktivitäten. Stattdesssen sichte ich alte Video-Cassetten mit wahren Raritäten. Zwischendurch ein Schlenker zu einigen auf Beobachtung gesetzten Angeboten.

Samstag, 3.4.
Einkaufs- und Familientag

Freitag, 2.4.
Die Welt ist noch da, alles wirkt leer und aufgeräumt nach dem Schnee- und Eiswinter. Erstaunlicher Weise hat die Ostsee viel Land geholt, wie ein Spaziergang auf der Birk bei Gelting zeigt, auch hier sind starke Landabbrüche zu beklagen.
Ich weiß, da waren wir schon, aber ein Rundweg dort gehört zu unseren "Standards".
Als Rockträger bin ich allein; nicht einmal eine Frau im Rock habe ich gesehen. Die meisten Leute waren in Wanderkluft unterwegs.

Birk bei Gelting 2010-1

Selbst das Wasser sieht aus wie leergefegt so ganz ohne Segelboote

Birk bei Gelting 2010 Mühle Charlotte

Charlotte - die bekannte Mühle auf der Birk

Birk bei Gelting 2010-3

Die Ruine verfällt immer mehr.

Donnerstag, 1.4.
Ostern steht vor der Tür. Für meine Osterhasen-Basteln-Seite erhielt ich sogar eine Traffic-Warnmeldung.

Mittwoch, 31.3.
Neuer Rock in Maisgelb angekommen; der Frühling kann beginnen ;-)

Dienstag, 30.3.
Wichtige Arbeiten erledigt, damit die Kunden noch vor Ostern die bestellte Ware erhalten.

Montag, 29.3.
Start in eine kurze Woche.
Mein geplanter Tagesablauf wurde "über den Haufen geworfen", da ich (als Begleiter) einen Zwischenstop beim Chiropraktiker einlegen musste.

Sonntag, 28.3.
Hier mal ein Text auf Dänisch für die dänischen Oster-Urlauber:

Vil du have en hyggelig påskeferie med sol?

Nu varer det ikke længe inden påsken står for døren og efter en lang og mørk vinter med is og sne, så trænger mange Danskere til at komme lidt væk fra både arbejdet, men også fra de mørke og kolde dage. Derfor vælger mange at tilbringe påskedagene på en ferie til lidt varmere lande. Nogen vælger at tage langt væk for at få rigtig varme og sol, mens andre blot tager længere sydpå på. F.eks. holder mange en lille uges ferie i Grækenland.

Panorama Grikos Bucht Patmos

Hotel Golden Sun Patmos Grækenland


Samstag, 27.3.
Das Übliche: Einkauf...
... allerdings kommt hinzu, dass man wieder in den Garten gehen kann, wohl erste einmal zum Arbeiten ;-)
Und weil heute Wochenende ist, gibt es Blumen. Originalfoto aus diesem Jahr ;-)

Frühjahrsblumen

Freitag, 26.3.
Gleichberechtigung
Der 23-Prozent-Tag
Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 23 Prozent weniger als Männer. Damit ist Deutschland eines der Schlusslichter im europäischen Vergleich. Deshalb gibt es am 26. März den Equal Pay Day, den Tag der Lohngerechtigkeit. In vielen Berliner Geschäften und Restaurants bekommen Frauen dann 23 Prozent-Rabatt.

Donnerstag, 25.3.
Österreich:
Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat erneut einen Bescheid des Innenministeriums aufgehoben, mit dem einer Transgender die Änderung ihres Personenstands verweigert wurde, weil sie keine geschlechtsanpassende Operation gemacht hat.

Mittwoch, 24.3.
Arbeit im Büro

Dienstag, 23.3.
Crossdresser in Fernost: http://akikos-planet.cocolog-nifty.com/blog/

Montag, 22.3.
So langsam kann ich einen langen Rock ohne Strumpfhose oder Leggings anziehen; denn es ist warm genug, ich bin begeistert.

Sonntag, 21.3.
Die Welt gibt es noch ;-)
Endlich geht es mal wieder nach draußen an den Strand. Das bessere Wetter und gestiegene Temperaturen erlauben einen dünneren Rock zur Strumpfhose.
Es wartet noch viel Arbeit auf die Gemeindearbeiter, wenn Holnis für die Oster-Urlauber gerüstet sein soll: es liegt noch sehr viel Dreck dort - von Silvester!
Uns sind wieder viele Leute im "Förster-Look" begegnet. Die scheinen einen Mann im Rock mit Skepsis zu betrachten.

Holnis im März 2010

Samstag, 20.3.
Einkauf und Elternbesuch

Freitag, 19.3.
Eine zähe und arbeitsreiche Woche geht zu ende.

Donnerstag, 18.3.
Das Straßenbild hat sich etwas geändert; einige Frauen laufen schon in Röcken durch die Stadt.

Mittwoch, 17.3.
Mehrere Arbeitsaufträge halten mich in der häuslichen Umgebung.

Dienstag, 16.3.
Weder Frau noch Mann - ist das erstrebenswert?

TELEPOLIS schreibt:
Der australische Bundesstaat New South Wales hat erstmals einen Menschen offiziell als Neutrum anerkannt: Ende der Dualität von Mann und Frau?
Vor wenigen Tagen wurde vermutlich der erste Mensch weltweit von staatlicher Seite offiziell [extern] als geschlechtslos anerkannt. Das(?) 48-jährige Norrie May-Welby war in Schottland als Junge geboren worden, hatte sich aber im Alter von 28 Jahren zur Frau umoperieren lassen. Auch damit wurde Norrie nicht glücklich, nahm dann 20 Jahre lang keine Hormone und versteht sich nun als Neutrum. Das Register of Births Deaths and Marriages des australischen Bundesstaates New South Wales stellte Norrie nun ein Recognised Details Certificate aus, das für Immigranten den Stellenwert einer Geburtsurkunde hat. Dort wird festgestellt, dass May-Welby weder Mann noch Frau ist: "sex not specified".
Florian Rötzer 16.03.2010
mehr:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32268/1.html

Montag, 15.3.
Wieder eine Fahrt nach Schleswig - völlig überraschend ;-)

Sonntag, 14.3.
Ein Tag zum Ausruhen, Kochen, Backen...
Schlechtes Wetter verhindert einen Spaziergang; aber es wird wohl langsam Frühling.

Samstag, 13.3.
Das Konzert war gut, die "Sultans of Swing" sind zu empfehlen. Die werden wir uns bestimmt wieder anhören.
Am Samstag war der Wochenend-Einkauf zu erledigen, dann nachmittags Besuch bei meinen Eltern. Wir sind wieder nicht in die Stadt gekommen, obwohl ich gerne mal wieder nachgesehen hätte, was es im Second-Hand-Laden Neues gibt.

Freitag, 12.3.
Heute geht es nach Flensburg in das Deutsche Haus. Wir wollen uns die "Sultans of Swing" anhören - und ansehen.

Donnerstag, 11.3.
Wir werden in Flensburg vermutlich eine Plakat-Aktion in den Bussen des öffentlichen Nahverkehrs machen und über Transsexualität informieren.

Mittwoch, 10.3.
Einige Aufträge sind reingekommen, also ist Arbeit angesagt.

Dienstag, 9.3.
Gut, dass ich vorgearbeitet habe; denn erst hatte ich eine Tour nach Schleswig zum Kreiswehr-Ersatzamt, dann ging es noch mit den Eltern zum Arzt
Schleswig ist eine nette Stadt mit richtig schönen Ecken, aber auch guten Einkaufsmöglichkeiten. Von den touristischen Attraktionen habe ich heute nicht viel gesehen. Auch der Schlei-Dampfer lag noch wie ein gestrandeter Wal an seiner Anlegestelle. Meine Wartezeit überbrückte ich mit einem kleinen Einkauf.

Montag, 8.3.
Von morgens 6 Uhr bis fast Mitternacht gearbeitet, denn ich wusste: der nächste Tag wird noch anstrengender.

Sonntag, 7.3.
Ein fauler Tag, den wir ausschließlich drinnen verbracht haben. Immerhin gibt es im Internet gute Einkaufsquellen, sodass man sich schon mal über Frühjahrsmode informieren kann.

Samstag, 6.3.
Einkauf erst nach dem Scheeschieben. Nachmittags Familienbesuch. Manchmal bin ich gespannt, was die Einzelnen über meinen Rock denken. Gesagt hat aber keiner etwas.

Freitag, 5.3.
Abends eine Runde nach Flensburg - schon wieder in heftigem Schneetreiben. Eigentlich haben die Förde-Schiffer die Saison eröffnet.

Donnerstag, 4.3.
Ich habe mich mal wieder in meinem Rock in einen Baumarkt getraut; denn das Auto brauchte Öl. Diesmal kein Problem ;-)

Mittwoch, 3.3.
Die Tage vergehen wie im Fluge aber hinterlassen kaum Spuren, über die ich mich freue. Es ist die "tägliche Tretmühle" - fast jeder Tag wie der andere.

Dienstag, 2.3.
Ich bin froh, dass ich überwiegend drinnen arbeiten kann. Unterwegs auf einer Ausliefertour sehe ich Straßenarbeiter, die sich bemühen, die größten Straßenschäden jedenfalls provisorisch auszubessern. Da bleibt bestimmt noch viel zu tun.

Montag, 1.3.
Eigentlich beteilige ich mich an einem Beitrag in einem Forum, das sich mit Mode beschäftigt und sich die Frage stellt "was tragt ihr heute?"
"Immer noch Wintersachen", müsste ich schreiben; doch ich hoffe, wir können die leichteren Sachen bald auspacken.

Sonntag, 28.2.
Immer noch kein Sonntag zum Spaziergehen. Deshalb habe ich für die nächste Woche einiges an Arbeit vorbereitet.
... und Terminpläne für einen Kunden ins Internet gestellt.
Die Übersicht reicht schon bis in den Sommer. War nicht gerade Weihnachten?

Samstag, 27.2.
Ich hatte eigentlich überlegt, eine Hose mitzunehmen, als ich zu meinen Eltern gefahren bin; denn es kommt vor, dass mein Vater "außerhäusige Arbeitsaufträge" für mich hat. Da findet man sich schon mal in der Garage wieder, um etwas am Auto zu prüfen oder im Garten, um ungestürzte Büsche und Bäume zu zerlegen oder wieder aufzurichten. Auch könnte man auf dem Dach zu tun haben; aber ich hatte Glück ;-) Außer einer kleinen Inspektion um Garten war nichts zu tun.

Freitag, 26.2.
Endlich Tauwetter. ... und es wird täglich heller.

Donnerstag, 25.2.
Gruppentreffen der Selbsthilfegruppen in Flensburg

Mittwoch, 24.2.
Homepage Transsexuellen-Selbsthilfe-Flensburg überarbeitet

Dienstag, 23.2.
... nichts los...

Montag, 22.2.
... nichts los....

Sonntag, 21.2.
Spaziergang an der zugefrorenen Ostsee bei Glücksburg

Eiszeit Februar 2010-1

Eiszeit Februar 2010-2

Eiszeit Februar 2010-3

Eiszeit Februar 2010-4

Samstag, 20.2.
Wieder kein Sadtbummel, kein Besuch im Second-Hand-Laden.
Nur Lebensmittel-Einkauf und nachmittags etwas ausruhen.

Freitag, 19.2.
Ein Arzbesuch mit den Eltern zeigt, dass es doch manchmal nicht so schlecht ist, wenn "nicht viel los ist".

Donnerstag, 18.2.
... immer noch nicht viel los...

Mittwoch, 17.2.
"Schmoren im eigenen Saft" - könnte man im Moment schreiben, denn außer dem täglichen Einkauf "nicht viel los".
Es scheint nach dem Jahreswechsel und dem Karneval noch nicht richtig in Schwung gekommen zu sein, aber das wird sich hoffentlich bald ändern.
Nach dem Elternstammtisch hatte ich ein kurzes Gespräch mit zwei Müttern, die "jetzt erst bemerkt haben", dass ich einen Rock trug.
Sie nahmen es aber gelassen und meinten: "Steht Dir!"

Dienstag, 16.2.
Ich hoffe, das ist das letzte Winterbild und wir können langsam die Frühlings-Sachen rausholen.

Eiszapfen im Februar

Montag, 15.2.
Rosenmontag. Kraneval ist ja bei uns nicht so sehr ausgeprägt...
Naja, ich brauche ja auch kein Karneval, um im Rock oder einem schönen Kleid unterwegs zu sein.

Sonntag, 14.2.
Ein Familientag.
Beim Kaffeetrinken bin ich von entfernten Verwandten "ertappt" worden.
Meine Mutter reagierte cool: "... ist doch ein Schottenrock, was er an hat...".

Samstag, 13.2.
Schneeschieben, Einkaufen, Kochen, Hausarbeit - und Ausruhen...

Freitag, 12.2.
Forum-Umbau (Portal ist fertig): crossdresser-forum.de/phpBB3/portal.php
Abends Gruppentreffen; wir haben die Filme angesehen, die ich aufgenommen habe und eine Gesprächsrunde abgehalten.
Donnerstag, 11.2.
Weiterarbeit am Forum-Update

Mittwoch, 10.2.
Wer kann bleibt überwiegend drinnen.

Dienstag, 9.2.
Vorbereitung eines Forum-Updates, d.h. ein Portal soll eingebaut werden.

Montag, 8.2.
Mit Kleinarbeiten und Kleinaufträgen über den Tag gerettet.

Sonntag, 7.2.
Fast wie bei den Bären, winterschlafmäßig den Tag vertrödelt.

Samstag, 6.2.
Ein normaler Samstag: Einkaufen, kurz in die Bücherei und in die Stadt. Dort eine paar schöne Slips ergattert. Nachmittags Familienkaffee bei den Eltern.

Freitag, 5.2.
Eine Nachmittags-Tour in die Stadt und über Land bis nach Tarp. Schon jetzt ist festzustellen, dass der Winter für viele und erhebliche Schäden an den Straßen gesorgt hat.

Donnerstag, 4.2.
Noch einmal "Sparprogramm"

Mittwoch, 3.2.
Immer noch sorgen die Winterverhältnisse dafür, dass das öffentliche Leben nur sehr geingeschränkt stattfindet.

Dienstag, 2.2.
Norddeutschland bereitet sich auf einen weiteren Schneesturm vor. Der öffentliche Nahverkehr bedient die weiter abgelegenen Dörfer nur unregelmäßig.
Die Kinder freuen sich über erneutes Schulfrei.

Montag, 1.2.
So langsam wird das Wetter hinderlich.
Die Wege sind erschwert, manche Fahrten sind überhaupt nicht möglich.
Der Betrieb ist etwas ins Stocken geraten.

Sonntag, 31.1.
Ich langweile noch einmal mit Fotos und Eindrücken von einer Winter-Wanderung. Woran das liegt? Es passiert nicht immer viel, was ja auch ein Vorteil sein kann. Ich kann mein "Crossdressing" weiterhin innerhalb und außerhalb unserer 4 Wände ungestört ausleben.
Es ist zu einem Teil von mir geworden, das von meinem Umfeld akzeptiert oder zumindest hingenommen wird.
So - wir stapften durch die schöne Winterlandschaft. Eine warme Strumpfhose ermöglichte das Tragen eines Rockes.

Winterlandschaft Farben


Winterlandschaft Farben 2
Samstag, 30.1.

Kater in der Kiste

Der Kater sitzt freiwillig in der Kiste. Vielleicht wartet er darauf, in wärmere
Länder geschickt zu werden

Freitag, 29.1.
Vormittags eine chaotische Fahrt durch dichtes Schneetreiben. Leider musste nachmittags das Gruppentreffen abgesagt werden.

Donnerstag, 28.1.
Die Zaunpfähle haben Mützen auf

Winterzaun

Mittwoch, 27.1.
Deutsches Ärzteblatt: Homosexuelle in vielen EU-Ländern benachteiligt.
Straßburg - Abgeordnete aus zahlreichen Ländern des Europarats haben sich besorgt über die anhaltende Diskriminierung von Homosexuellen und Transsexuellen geäußert. In den meisten europäischen Ländern hätten sie noch immer nicht die gleichen Rechte wie Heterosexuelle, sagte der Schweizer Sozialist Andreas Gross am Mittwoch vor der Parlamentarierversammlung des Europarats. "Die Gesetze hinken hinter der Entwicklung der Sitten hinterher."
Weiter heißt es in dem Text, der auf der u.g. Seite vollständig gelesen werden kann:
"Außerdem sollen Transsexuelle einen Anspruch auf medizinische Behandlung zur Geschlechtsumwandlung erhalten. Diese Forderungen stießen vor allem bei Konservativen auf Widerstand. Der Entwurf wurde daher zur Überarbeitung an den Ausschuss zurückverwiesen.
Obwohl ich mich darüber schon wieder ein wenig wundere, besonders über den Begriff "Geschlechtsumwandlung" - und das in einem Ärzteblatt.
Der Begriff "Geschelchtsanpassende operative Maßnahmen" würde das sicherlich besser beschreiben.
Hier der Link:
www.aerzteblatt.de/nachrichten/39842/Homosexuelle_in_vielen_EU-Laendern_benachteiligt.htm

Dienstag, 26.1.
Es ist nochmals versärktes Winterwetter angesagt.
Ich erhielt eine freundliche Email, in der es u.a. hießt:
".... wir sind drei Studentinnen von der Universität Köln und befassen uns im Rahmen eines Hauptseminars im Fach Sprachwissenschaft/Onomastik (Namensforschung) mit dem Thema "Transgender und Namen" und führen hierzu eine Umfrage durch.
hier ein paar Informationen:
Wir haben zwei Fragebögen erstellt, einen für Transsexuelle und einen für Transvestiten, Travestie-Künstler, Cross-Dresser, etc. Wir wissen, dass diese Bezeichnungen nicht immer klar abgrenzbar und evtl. auch nicht der gewünschten Bezeichnung der Angesprochenen entspricht, hierbei handelt es sich auch nur um eine grobe Einteilung, in den jeweiligen Fragebögen wird die Möglichkeit gegeben, es genauer zu definieren.
Die Ergebnisse der Umfrage werden zum Einen in einem Referat zusammengefasst, das ca. 40-50 Studenten anhören werden, des weiteren werden wir drei jeweils eine Hausarbeit zu diesem Thema verfassen, in denen die gesammelten Informationen auch verarbeitet werden werden.
Die Fragebögen finden Sie unter folgendem Link: http://eisbad.5711.org/fragebogen

Montag, 25.1.
Ein typischer Montag. Kleiner Lichtblick: ein Herz im Schnee:

Herz im Schnee

Sonntag, 24.1.
Ich war wohl der einzige Mensch, der heute nicht wie ein Michelin-Mann ausgesehen hat.

Flutsaum vereist

Ich war im Wollrock unterwegs, weiterhin in einer Wolljacke; aber selbst mit Händen in den Jackentaschen war es sehr kalt.

Samstag, 23.1.
Ein normaler Samstag: Einkaufen, Hausarbeiten...

Schauende Eiswinter
Das Wasser im Hafen von Schausende beginnt zu frieren

Freitag, 22.1.
Endlich Wochenende; immer noch im Winter-Rock; denn es ist weiterhin empfindlich kalt.

Donnerstag, 21.1.
Einige interessante Projekte in Sicht...

Mittwoch, 20.1.
Durch die Winterlandschaft zum Ausliefern. Bei Verwehungen können beträchtliche Schneehöhen vorkommen

Winter

Dienstag, 19.1.
Die Wartezeit bis zu einem Abholtermin am späten Abend überbrücke ich durch fleißiges Drucken und Sortieren.

Montag, 18.1.
Immer noch Schneeschieber unterwegs...

Sonntag, 17.1.
Nochmals ein fauler Tag ;-)

Samstag, 16.1.
Einkauf... Ausruhen... nicht viel unternommen.

Freitag, 15.1.
System neu aufgespielt...

Donnerstag, 14.1.
Neue Festplatte ist endlich da

Mittwoch, 13.1.
... immer noch PC-Probleme

Dienstag, 12.1.
PC-Probleme

Montag, 11.1.
Den ganzen Tag habe ich mich mit PC-Problemen rumgeschlagen...
Dazu gab es eine Überraschung: mehr Schnee.

mehr Schnee

Sonntag, 10.1.
Doch nicht so viel Schnee - dafür eiskalter Wind. Wie gut, dass ich noch einen Winter-Rock bekommen habe.

Samstag, 9.1.
Wir haben uns einen guten Vorrat an Lebensmitteln zugelegt; denn es ist viel Schnee angekündigt.

Freitag, 8.1.
Der Winter hält uns fest in seinem Griff. Wie gut, dass ich mit noch einen Winter-Rock bestellt habe ;-)

Langballigau Januar 2010

Der Schatten verrät es: ich bin nicht ausgestiegen; denn kalt pfiff der Nordostwind um die Ecke. Die Fahrgastschifffaht pausiert. An einigen Stellen ist die Ostsee bereits vereist.

Donnerstag, 7.1.
Alle sind wieder unterwegs; so kann ich den Weihnachtsbaum abtakeln und die Weihnachtssachen wieder verpacken.
Den Schafen ist es egal:

Schafe Januar 2010

Mittwoch, 6.1.
Letzter Ferientag der Schulkinder

Dienstag, 5.1.
Mein erster Frühjahrs/Sommer-Rock ist da!
Immer noch Eiswetter!

Montag, 4.1.
Bei immer noch viel Schnee und Eis bin ich froh, dass ich im Büro einige Aufträge abarbeiten kann.

Sonntag, 3.1.2010
Wir genießen bei winterlichem Wetter unsere nordeutsche Schneelandschaft. Trotz der Kälte bin ich im Rock unterwegs, habe allerdings warme Strumpfhosen und einen langen Mantel angezogen.

winter 2010-1

Die Traktoren haben interessante Spuren hinterlassen.

winter 2010-2

Die Nebenwege sind noch tief verschneit und sicherlich sehr glatt.

winter 2010-3

winter 2010-4

Autoreifen - einmal anders eingesetzt

Samstag, 2.1.2010
Bei Schneewetter ein kurzer Einkauf für den täglichen Bedarf.

Freitag, 1.1.2010
Allen Lesern ein gutes Neues Jahr!
Wir sind gut "reingekommen" und haben uns heute ordentlich den kalten Nordostwind an der Küste um die Ohren wehen lassen.

Schafe und Schnee

Zum Crossdresser-Tagebuch Archiv - bis 31.12.2009

Zum Crossdresser-Tagebuch-Archiv - bis 31.12.2008